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Veranstaltungszentrum und Vereinshaus B4 in Zirl / Tirol

EU-weiter offener Wettbewerb 2012 01 | Baubeginn 2014 06 | Fertigstellung 2015 09

Die gegebenen Wegeverbindungen und Gassen in der bestehenden Stadtstruktur wurden gestärkt und weitergeführt. Hier wird die Möglichkeit erkannt, ein neues Entree für die südliche Einfahrt nach Zirl und eine weitere Belebung für den Ortskern zu schaffen.

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Durch die Fügung von klaren Baukörpern am Grundstück werden eindeutige räumliche Kanten ausgebildet und sowohl ein städtischer Platz an der Kirchstraße als auch ein rückseitiger Platz zum Schlossbach gefasst. Die gleichzeitige Gliederung der Baumassen macht das Lesen ihrer Funktionen und Inhalte möglich und nimmt zugleich Rücksicht auf die Maßtäblichkeit des Umfeldes.

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Bei der internen Organisation kommt dem Foyer eine besondere Bedeutung zu. Als halböffentlicher Raum zwischen den beiden Vorplätzen auf Fluss- und Straßenseite macht es eine bipolare Begegnung zwischen Grün- und Stadtraum, zwischen fußläufiger und mobiler Anbindung möglich und verschränkt so die unterschiedlichen räumliche Qualitäten. Je nach Bedarf lassen sich so leicht funktionelle Verbindungen von Saal, Freiveranstaltung und Küche herstellen.

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Das Foyer wird damit zugleich zum Dorfplatz im Gebäude. Als zentrales Gelenk konzipiert, erfolgt hier die Verteilung zu Saal und Mehrzweckraum als auch zu den Subfunktionen wie Saaleingänge, Garderobe, Barbereich und WC. Orientierung, Überblick und kürzeste Wegverbindungen sind die funktionellen Aspekte der Zentralhalle. Tageslicht bzw. Kunstlicht erleuchten gefiltert den Hallenraum. Symbolisch kann hier die Bar als Dorfbrunnen gelesen werden.

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In den Abfolgen gibt es klar definierte Adressen für die unterschiedlichen Funktionen: Haus für den Theaterverein, Bereich für die Schützen im Obergeschoß mit eigener Terrasse vor dem Aufenthaltsraum, Verwaltung, Räume für den Alpenverein mit Bouldersaal und dessen großem Schaufenster zum Ort, die Fremdvermietung und die öffentliche Parkgarage.

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Die räumliche Abstufung des Baukörpers folgt maßstäblich der vorhandenen Dorfstruktur und bildet eine eigenständig klar artikulierte Fassadensprache aus. Gezielt gesetzte Öffnungen verweisen unaufdringlich auf die dahinterliegenden Nutzungen.

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Saal und Foyer sind skelettartig mit einer Holztragstruktur überspannt. Dabei bleibt die Tragstruktur unverkleidet und ist wesentlicher Teil des Gestaltungskonzeptes. Das Zusammenspiel von wenigen verwendeten Materialien lässt eine selbstverständliche, leichte Atmosphäre entstehen. Der Saal, als holzvertäfelter Resonanzkörper, bietet den angemessenen Rahmen für Akustik und Raumerlebnis.

       

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